Möge die Macht mit uns sein! Das MMORPG Star Wars: The Old Republic ist zwar nicht Free to Play (schön wär's), aber da es derzeit in aller Munde ist, möchten wir es euch natürlich nicht vorenthalten.
Daher - und es weil nur noch wenige Tage bis zum offiziellen Start sind - wollen wir euch mal einen kleinen Einblick in das MMORPG geben. Wer es schon während der Beta angespielt hat, darf gerne seinen Senf in den Kommentaren dazu geben.
Star Wars: The Old Republic spielt rund 4.000 Jahre vor den Ereignissen der Kinofilme. Zu dieser Zeit existiert die Alte Republik noch und es rennen tausende an Jedi-Rittern herum. Daneben verbreitet das Sith-Imperium Schrecken und die in den Filmen eingeführte Regel der Zwei, dass es immer nur einen Meister und einen Schüler der Sith gibt, wurde wohl wohl noch nicht ins Leben gerufen. Denn auch Sith existieren zu Tausenden.

Obi-Wan hat dich viel gelehrt!
Ihr werdet also in einen Krieg zwischen der Republik und dem Sith-Imperium gezogen und entscheidet euch, auf welcher Seite ihr stehen möchtet. Jede Seite wartet mit eigenen Klassen auf, wie Kopfgeldjäger, Schmuggler oder diversen Jedi-Klassen. Jede der Klassen erzählt im MMO eine eigene, persönliche Geschichte. Und hier stellt sich schon die große Besonderheit des Onlinespiels heraus. Im Gegensatz zu anderen MMORPGs sind die Dialoge hier Dreh- und Angelpunkt. Die Gespräche werden kinoähnlich und voll vertont präsentiert. Ihr wählt zwischen mehreren Antwortmöglichkeiten und damit oft auch zwischen verschiedenen Entscheidungsmöglichkeiten, die sich auf den Fortlauf eurer Geschichte auswirken. Wer in einem MMORPG also die Dialoge überspringt, ist bei SWTOR komplett falsch.

Asteroiden interessieren mich nicht!
Neben dieser Präsentation der Story erlebt ihr die typische MMORPG-Kost. Ihr erforscht weitläufige Gebiete, bekämpft respawnende Gegner, erledigt die obligatorischen "Töte 20 XXX"-Quests und liefert euch auch PvP-Kämpfe. Gegen später erhaltet ihr Zugang zu einem eigenen Raumschiff und dürft euch auch heiße Raumschlachten in schlauchartigen Levels liefern. Große Raids gehören natürlich auch zum Spiel. Eine weitere Besonderheit des MMORPGs ist, dass man große Teile des Spiels auch alleine absolvieren kann. Denn jeder Spieler erhält einen NPC als Begleiter. Dieser ist in die Geschichte des Spiels integriert und es ist auch möglich, eine Beziehung zu ihm oder ihr aufzubauen.

Antiquierte Waffen und Religionen können es nicht mit einer guten Laserkanone aufnehmen.
Vom Grundsatz her unterscheidet sich SWTOR kaum von anderen MMORPGs. Das große Highlight und das, was die Spieler sicher in die "Hasser" und die "Liebhaber" des MMOs spaltet, sind die Dialoge und Zwischensequenzen. Denn hier spielt sich SWTOR fast wie ein Singleplayer-RPG und nur, wer die Dialoge miterlebt, bekommt auch die Story mit. Wie sich SWTOR letztenendes gegen die großen Konkurrenten durchsetzen wird, das werden wir noch sehen.

