Das neue Unternehmen Infernum arbeitet bereits hart daran, das erste kostenlose MMO auf den Markt zu bringen - das Onlinespiel Brick-Force, welches ein wenig das Spielprinzip des Indie-Titels Minecraft mit Shooteraction verbinden möchte.
Wir haben mit PR-Managerin Josephine Gehrke, vormals bei Frogster tätig, über das Unternehmen, das Spiel und die Schwierigkeiten eines Eintritts in den Markt der Free to Play-Spiele gesprochen.
Gratis-MMORPG: Mit welcher Intention wurde Infernum gegründet?
Josephine Gehrke: Die Intention und Motivation bei der Firmengründung war vor allem die Vision, mit unseren Spielen ein erstklassiges Erlebnis zu schaffen, dass über die Grenzen des eigentlichen Spiels hinausgeht. Ziel ist es, Spieler immer und überall mit der Spielwelt zu vernetzen. Dies wollen wir mit der Nutzung von verschiedenen Plattformen, wie Browser, Smartphones und Tablets erreichen, aber auch Transmedialität wird dabei eine große Rolle spielen.
Gratis-MMORPG: Wieso habt ihr euch für den Namen Infernum entschieden?
Josephine Gehrke: Ich könnte dir jetzt erzählen, wie wir einen Pakt mit dem Teufel geschlossen haben und Meetings ausschließlich im flammenlodernden Konferenzraum abhalten oder wir ausschließlich nachts arbeiten. Die Wahrheit ist jedoch, wie so oft, viel einfacher: Infernum ist ein einprägsames, unverbrauchtes Wort, mit dem die meisten Menschen etwas assoziieren können, da es kein Fantasiename ist. Er spricht die Leute an, bleibt im Kopf und transportiert ein gewisses Bild. Unser Vorstand und Gründer Andreas Weidenhaupt arbeitet schon lange im Marketingbereich und wusste deshalb genau, wie wichtig es ist, bei der Namensfindung auf solche Dinge zu achten.

So, du hast also wieder mal den Tisch nicht gedeckt, Schatz?
Gratis-MMORPG: Womit dürfen Spieler grundsätzlich von Infernum rechnen? Eher Client-MMORPGs? Browsergames, Actiontitel oder seid ihr hier eher breit gefächert?
Josephine Gehrke: Wir haben kurz vor Weihnachten unseren ersten Titel "Brick-Force" angekündigt. Dabei handelt es sich um ein vielseitiges Crossplattform-Onlinegame mit Sandbox- und Shooter-Elementen. Das Spiel lässt sich also in keine Schublade stecken und ist in seiner Umsetzung einzigartig. Wir möchten uns auch in Zukunft auf kein bestimmtes Genre festlegen. Grundsätzlich sind wir an allem interessiert, was online spielbar ist und einen hohen Spaß- und Community-Faktor hat. Außerdem verfolgen wir natürlich weiterhin unsere Crossplattform-Vision.
Gratis-MMORPG: Worauf muss ein neues Unternehmen heutzutage achten, wenn es in den Markt der Free-to-Play-Games vorstoßen will?
Josephine Gehrke: Man sollte den Markt, dessen Entwicklung und seine Mitbewerber gut kennen und einen Sinn für Trends von Onlinegames haben. Außerdem ist es wichtig Online-Publishing auch als Service zu verstehen. Das bedeutet, dass man beispielsweise qualitativ hochwertigen Support anbieten und die Community pflegen muss. Die langfristige Bindung und Zufriedenheit der Kunden ist schließlich der Schlüssel zum Erfolg.
Gratis-MMORPG: Was könnt ihr uns denn über euer erstes Spiel erzählen?
Josephine Gehrke: Brick-Force ist ein Sandbox-Fun-Shooter und wird sowohl im Browser, als auch auf Smartphones und Tablets spielbar sein. Spieler werden Stein für Stein Maps erschaffen, die sie mit der Community teilen können. In diesen Maps können Spieler dann unterschiedliche Shooter-Modi (PvP und PvE) spielen. Brick-Force wird dieses Frühjahr in Europa und Nordamerika erscheinen. Bereits jetzt kann man sich auf unserer offiziellen Webseite www.brick-force.de für die Beta registrieren. Auf unserer Facebook-Seite www.facebook.com/BrickForceOfficial veröffentlichen wir regelmäßig neue Informationen und halten Fans auf dem Laufenden.

Verdammt, ich habe immer ein Klötzchen am Bein!
Gratis-MMORPG: Was ist das Hauptmerkmal des Spiels, bei dem ihr besonderen Wert darauf legt, dass dies die Spieler auch wirklich umhaut?
Josephine Gehrke: Spiele müssen vor allem eins: Spaß machen! Brick-Force bietet Spielern außerdem die Möglichkeit, eine Spielwelt nach eigenen Vorstellungen zu erschaffen und diese gemeinsam mit Freunden zu erleben. Wir konzentrieren uns außerdem darauf, eine starke Community aufzubauen und werden ihr die Möglichkeit geben von überall und jederzeit auf das Spiel zugreifen zu können.
Gratis-MMORPG: Welche Fehler darf ein Free to Play-MMO heutzutage nicht mehr machen?
Josephine Gehrke: Das Angebot an Free-to-Play MMOs ist mittlerweile so groß, dass man Spielern neben einem hohen Spaßfaktor auf jeden Fall Qualität bieten muss. Nicht nur hinsichtlich des Community Managements oder des Supports, sondern auch was beispielsweise die Lokalisierung des Spiels angeht. Außerdem sollte das Spiel natürlich eine eigene Nische belegen um sich von der Konkurrenz abzugrenzen. Viele Europäer legen bei Spielen asiatischen Ursprungs auch Wert auf eine umfangreiche Westernisierung.
Gratis-MMORPG: Vielen Dank für das Gespräch!

