Die Meldung geisterte durch die Medien. Ein Umsatz von 2 Millionen Euro mit einem virtuellen Gegenstand in nur vier Tagen? Denkste. Man mag ja viel Umsatz in diesem Bereich generieren, aber das wäre dann doch etwas utopisch.
Angeblich soll das Hamburger Browsergames-Unternehmen 2.000 Drohnen für das Browsergame Dark Orbit für je 1.000 Euro verkauft haben. Bei den Drohnen handelt es sich um virtuelle Items.
Jeder, der Free to Play-Spiele spielt kennt es. Im Ingame-Shop gibt es coole Gegenstände, die man gerne hätte, um seinen Charakter etwas zu pushen und bessere Chancen im Spiel zu haben. Nur leider kosten diese Items Geld. Meistens nur wenige Cent- oder Eurobeträge. Über in einem viertägigen-Event soll vor kurzem Bigpoint 2.000 der heiß begehrten Super-Drohnen "Zeus" für das Browsergame Dark Orbit für 1.000 Euro pro Stück verkauft haben. Das wäre mal was gewesen. Ein Umsatz, von dem andere Unternehmen nur träumen können und das in nur vier Tagen. Nur stimmte es leider nicht.
Ein Pressesprecher von Bigpoint meldete sich zu dem Vorfall, nachdem bereits sehr viele Medien darüber berichtet hatten. Es hätte sich um ein Missverständnis gehandelt, welches aus einem Planspiel von Bigpoint-Chef Heiko Hubertz hervorging. In Wirklichkeit hätte es 10 Drohnen gegeben, die für 100 Euro angeboten worden seinen. Zudem wäre es möglich gewesen, diese Drohnen auch im Spiel zu finden.
Tja, so schön hätte es sein können, aber auch irgendwie etwas beängstigend. Wenn Spieler 1.000 Euro für einen Ingame-Gegenstand ausgeben, scheint ein leichter Realitätsverlust vorzuliegen und das Wort Micropayment wird ad absurdum geführt.
Würdet ihr 1.000 Euro für ein Ingame-Item in einem Onlinespiel ausgeben?

